NLP Formate und NLP Techniken von A-Z NLP Karlsruhe

NLP Formate und NLP Techniken die du bei uns, NLP Karlsruhe, lernst!

Nachfolgend findest du NLP Formate und NLP Techniken, die du bei uns in Karlsruhe und in den meisten NLP Ausbildungen nach DVNLP lernst.

Das S.C.O.R.E. Modell (Symptom, Cause, Outcome, Ressource, Effect) ist eine von Dilts, Robert vorgeschlagene Struktur zur effektiven Organisation von Zielen. Weiterhin ist das S.C.O.R.E. Modell eine systematische Hilfe, um sicherzustellen, dass man, vor Beginn einer Intervention, alle wesentlichen Informationen erfasst hat und ebenso gut dafür geeignet, einer Rede, einer Präsentation oder einem Personalgespräch einen Rahmen zu geben.

Robert Dilts begründet unter anderem auch das Modell der logischen Ebenen.

 

Beschreibung des SCORE Modells

S.C.O.R.E.

Beschreibung

Frage

S = Symptom

Symptome

Jetzt...            

Symptome sind gewöhnlich die am deutlichsten sichtbaren und die bewusstesten Aspekte eines vom Klienten vorgetragenen Problems oder eines Problem-Zustandes.

Wie geht es dir?

Wo stehst du heute?

C =Cause

Ursachen

...weil...

Ursachen (Causes) sind die Elemente, die zur Entstehung der Symptome geführt haben und die deren Aufrechterhaltung bewirken. Gewöhnlich sind die Ursachen weniger offensichtlich als die Symptome, die sie erzeugen.

Was ist der Grund?

O = Outcomes

Ziele

...wollen...

Ziele (Outcomes) sind die speziellen Zielsetzungen oder erwünschten Zustände, die an die Stelle der Symptome treten würden.

Was möchtest du?

Was ist dein Ziel?

R = Resources

Ressourcen

...mit...

Ressourcen sind jene grundlegenden Elemente, mit deren Hilfe man die Ursachen der Symptome beseitigen und bewirken kann, dass das erwünschte Ergebnis sich manifestiert und aufrechterhalten wird.

Was brauchst du dafür?

Welche Unterstützung hättest du gern?

E = Effekt

langfristige

Wirkung

...um...

Wirkungen (Effects) sind die langfristigeren Konsequenzen, die aus dem Erreichen eines speziellen Ergebnisses resultieren. Spezifische Ergebnisse sind gewöhnlich Wegmarkierungen auf dem Weg zu langfristigeren Auswirkungen.

Wie wird es sein, wenn du dein Ziel erreicht hast?

 
 
 
 

Hier die NLP Formate und Techniken 

 

NLP Format

Symptom

Ursache/ Cause

Ziel/ Outcomes

Ressource

Effekt

 

Wo stehst du heute?

Was ist der Grund?

Was möchtest du?

Was ist dein Ziel?

Was brauchst du dafür?

Wie wird es sein, wenn du dein Ziel erreicht hast?

Kurzbeschreibung:

Die am deutlichsten und bewussten Aspekte, die das Problem beschreiben.

Elemente, die zur Entstehung der Symptome geführt haben und die deren Aufrechterhaltung bewirken. Gewöhnlich sind die Ursachen weniger präsent als die Symptome.

Spezielle Ziele und erwünschte Zielzustände, die an Stelle der Symptome treten sollen.

Die Elemente mit denen man die Ursachen der Symptome beseitigt, so dass sich das gewünschte Ergebnis manifestiert und dieses Ergebnis aufrechterhalten wird.

Langfristige Konsequenzen, die aus dem Erreichen eines speziellen Ergebnisses resultieren. Spezifische Ergebnisse sind gewöhnlich Wegmarkierungen auf dem Weg zu langfristigen Auswirkungen.

1.-2.-3. Position

Konflikt interpersonell

Wechselseitiges Unverständnis

Verständnis

Einen Sachverhalt aus verschiedenen Winkeln betrachten: Eigene Sicht, Gesprächspartner, Beobachter

Gemeinsamkeit

Anker verschmelzen

Behindernde Erfahrung (K-)

Kein Zugang zu Ressourcen

Ressource K+ in der Problemsituation erleben

Positive Erfahrung

Kreativität und Lebendigkeit

Bedeutungs Reframe

Unerwünschtes Gefühl und Verhalten

Negative Interpretation

Positives Gefühl

Positive Interpretation

Akzeptanz

Core-Ttansformation

Ungewünschte Verhaltensweisen, Gefühle, Reaktionen bis hin zu selbstzerstörerischen Aktivitäten, schwere Lebensprobleme

tiefsitzende Ursachen, Prägung existenzbedrohender Glaubenssätze, oft aus früher Kindheit

Erleben von Core-Zuständen, Nachreifung innerer Anteile

Suche nach Core-Zustand, Integration, Wachsenlassen innerer Anteile, Anreicherung mit Core-Zusatdn, Verteilen des Cores über die persönliche Zeitline hinweg

Ganzheitlichkeit, Verbundenheit mit innerem Zusatnd von Liebe, Ruhen im Sein, OK-Sein, Einssein, innerer Friede

Fast-Phobia

Erleben von unkontrollierbaren Angstreaktionen bei bestimmten Auslösern

traumatisches Erlebnis

Auflösung eines Traumas, Entwicklung neuer Verhaltensmöglichkeiten

Fast Phobia mit Kinoleinwand, doppelter Dissoziation und Assoziation, Filmtechnik

erhöhte Lebensqualität

Glaubenssätze verändern

Einschränkende Statements über sich und die Welt

Limitierender Glaubenssatz

Neuer, bereichernder Glaubenssatz

Gegenbeispiele

Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten

Heldenreise

Unzufriedenheit mit Lebenssituation

Teil, das die Erreichung eines Ziels verhindert

Berufung annehmen (follow your bliss), Erreichen des Ziel

Heldenreise: Überschreiten der Schwelle, Kampf mit dem Dämon, positive Absicht erfragen, Ressourcen über Mentoren erarbeiten, Intergation ins Selbst

größere Version seiner selbst werden, persönliches Wachstum

Identitätsmatrix

Unzufriedenheit mit sich und Lebenssituation

fehlende Zusammenarbeit eigener Ich-Teile

Neubewertung seiner selbst in der Situation, neue Ressourcen, neue Glaubenssätze

Identitätsmatrix mit Etablierung von 6 Ich-Zuständen separiert, sowie verschmelzendes, bereicherndes Durchlaufen der sechs Stationen mit Thema

Ganzheitlichkeit, Bereicherung, Wertschätzung für sich selbst

Kontext Reframe

Unangemessenes Verhalten in bestimmten Situationen

Situationen werden verwechselt

Angemessenes Verhalten

Passenden Kontext finden

Wahlmöglichkeiten

logische Ebenen / Dilts Pyramide

Persönliche Inkongruenz

Verhältnis der Teile zum Ganzen unbestimmt

Kongruenz, Authentizität

Stimmiger Neuentwurf mit Ressourcen

Ganzheitlichkeit

Magic Words

unerwünschtes Verhalten, Gefühl, Reaktion

alte Modulprogramme

Auflösung alter Modulprogramme, Entwicklung neuer Modulprogramme, positive Reiz-Reaktion-Koppelung

Magic Words mit Stresswortfindung und Neuausgestaltung

Handlungsmöglichkeit, neue Reaktionsmuster

Meta-Modell der Sprache

Diffuse Problembeschreibung

Tilgung, Verzerrung, Generalisierung

Klarheit, Verstehen

Rückgewinnung der relevanten Erfahrungen

Problemlösung

Re-Imprint

ungewünschtes eigenes Verhalten, Reiz-Reaktions-Muster, mangelndes Selbstvertrauen, usw.

Prägung eines negativen Glaubenssatzes mit Beteiligung anderer

Auflösung bisheriger Reiz-Reaktions-Muster

Re-Imprint mit Timelineressurcenarbeit, Finden positiver Absicht, Übergeben von Ressourcen an sich und andere, Verteilen über die Zeitlinie

Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten

Reframing

Unangemessenes Verhalten

Einseitiger Standpunkt. Einseitige Sicht.

Angemessenes Verhalten

Neue Standpunkte und Sichtweisen ausprobieren

Kongruenz

Reframing / SoMs

Erleben von Limitierungen

Beeeinträchtigungen

limitierende Glaubenssätze,

einschränkende inne Landkarten

Eröffnung neuer Blickwinkel,

Entstehen von Handlungsspielraum, K+

Reframing: 14 SoMs oder Kontext- und Bedeutungsreframing

Flexibiltät, Freiheit, Leichtigkeit

Selbst-Weg-Ziel

Unsicherheit in Bezug auf Ziel

negativer Glaubenssatz zu bestimmter Fragestellung

Klarheit, Struktur,

Identifikation limitierender Glaubenssätze durch Fragen zu Selbst, Weg, Ziel, usw.

Neue Hernagehensweise an Ziele

Six-Step-Reframing

Unerwünschtes Verhalten, körperliche Symptome

Teil mit positiver Absicht und unangemessenem Verhalten

Neue Wahlmöglichkeiten

Kreativen Teil einbeziehen

Gute Absicht und sinnvolles Verhalten

Soziales Panorama: Umgang mit mächtigen Personen

ungewünschtes Verhalten, negative Gefühle, ungewollte Reaktionen bei als mächtig erlebten Personen

innere Personifikation mit negativ erlebter Verortung (Distanz, Größe, Blickrichtung, usw.)

Veränderte Beziehung

soziales Panorama mit Veränderung des Standortes der Personifaktion, zu der die gewünschte Beziehung besteht, Reinigung des alten Ortes, Achten auf Einwände

Entspannung, Perspektivenwechsel

Strategien

verwirrt, weiß nicht wie

Unwissenheit

wissen wie

Sequenzen erlernen, wahrnehmen

Effektivität, mehr Fähigkeiten

Timeline

Unangemessenes K- wiederholt sich

Vergangene negative Erfahrungen

Angemessenes K+

Ursprungs-Erfahrung plus Ressoruce Erfahrung

Wachstum, Freiheit

Trance

Stress, Unzufriedenheit, Rationalisieren

Einseitige Wahrnehmung

Neues Empfinden, Zufriedenheit und K+

Positive Erfahrung mit den unbewussten Ressourcen

Neue Wege entspannt finden

Veränderung von Glaubenssätzen

unerwünschtes Verhalten

limitierende Glaubenssätze

positiver, bereichernder Glaubenssatz

Augenrollmethode, Kirchturmübung, Glaubenssätze zersingen/zertanzen, Dilts-Pyramide

Bereicherung des Verhaltensrepertoires, Handlungsfelxibilität

Verhandlung zwischen den Teilen / Verhandlungs-reframing

Innerer Konflikt

Verschiedene Teile arbeiten gegeneinander

Ergänzung der Teile

Kommunikation und Anerkennung der Teile

Ganzheitliches Handeln

Walt-Disney-Strategie

Unerfüllte Wünsche. Was kann ich machen? Kreative Lösungen finden

Konflikte von Teilpersönlichkeiten

Zielklarheit und Zielerreichung

Austausch und Ausleben der Teilpersönlichkeiten

Persönliche Wirksamkeit

Zielbestimmung / SMART

Ziellosigkeit

Infos fehlen

Klares Ziel

Infos zu SMART

Zufriedenheit

 

Auf diese Weise werden alle wichtigen und notwendigen Informationen für ein Ziel herausgearbeitet, um das Erreichen des Ziels bzw. eine damit verbundene Veränderung effektiv zu organisieren und zu gestalten (Vorbereitung und Basis für die anschließende Intervention). Schon allein die Art der Befragung des S.C.O.R.E. Modells kann bereits eine Veränderungswirkung haben.

Das Modell kann in folgenden Bereichen eingesetzt werden:

  • Interventionsvorbereitung
  • Problemlösung
  • Zielfindung
  • Seminar- und Präsentationsdesign

 

 

Literatur 

Richard Bandler: Veränderung des subjektiven Erlebens. Fortgeschrittene Methoden des NLP, Junfermann Verlag, Paderborn, 1989

 

Robert Dilts: Know-how für Träumer, Junfermann Verlag, Paderborn 1994

 

Robert Dilts; Richard Bandler; John Grinder u. a.: Strukturen subjektiver Erfahrung. Ihre Erforschung und Veränderung durch NLP, Junfermann Verlag, Paderborn, 1989

 

Klaus Grochowiak: Das NLP-Practitioner Handbuch, Junfermann Verlag, Paderborn, 1996

 

Gundl Kutschera: Tanz zwischen Bewusstsein & Unbewusstsein. NLP Arbeits- und Trainingsbuch, Junfermann Verlag, Paderborn, 1995

 

Alexandra Mohl: Der große Zauberlehrling. Teil 1 u. 2, NLP Arbeitsbuch, Junfermann Verlag, Paderborn, 2006.

 

Anthony Robbins: Grenzenlose Energie. Das Powerprinzip, Heyne TB, 1996

 

Barbara Schott: NLP – Das Psycho-Power-Programm. Insbesondere Cool bleiben, Gut drauf, wenn´s schiefgeht, Andere Wege wagen, Rowohlt, ab 1993